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mariam33
06-06-2009, 09:05 PM
Die Grossartigkeit der islamischen Gerechtigkeit

Allaah erschuf den Menschen, damit dieser Sein Diener ist und Seinen Weg auf der Erde ausführt. Wenn die Menschen sich von dieser Botschaft entfernen, dann entfernen sie sich selbst von Gottes Befehl. Deshalb hat der Islam seine Anhänger darauf vorbereitet diesem rechtschaffenen Instinkt zu folgen. Es ist eine Freude für unseren Geist uns hinzustellen und über die Grossartigkeit der isamischen Gerechtigkeit nachzudenken, wie fair das islamische Recht ist zu den Einzelnen und Gruppen, Herrschern und Beherrschten !

Lasst uns eines der grössten und leuchtesten Symbole des Islams für Gerechtigkeit besuchen, Schurayh Al-Qaadhi (der Richter), der erzählt: Der Kalif 'Umar ibn Al-Khattaab, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, kaufte ein Pferd von einem Beduinen, bezahlte dessen Preis und ritt damit weg. Jedoch, nachdem er eine kurze Distanz gereist war, bemerkte der Kalif eine Art von Fehler am Pferd. So ging er zurück zum Verkäufer, bat ihn es zurück zunehmen, da es fehlerhaft war. Der Mann weigerte sich, er sagte dem Kalifen, dass das Pferd absolut gesund gewesen war, als er es ihm verkauft hatte. 'Umar, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, sagte dem Mann, er solle einen Richter wählen und der Mann schlug Schurayh bin Al-Haarith Al-Kindi vor, welchen 'Umar akzeptierte.

Nachdem der Richter sich die Aussage des Beduinen angehört hatte, wandte er sich 'Umar, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, zu, fragend: "War das Pferd normal und gesund als du es gekauft hast ?" 'Umar antwortete: "Ja, war es." Schurayh sagte dann: "So behalte was du gekauft hast oder gib es zurück, wie du es genommen hast." 'Umar, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, schaute Schurayh bewundernd an und sagte: "So sollte das Richten sein: Aussage, kennzeichnende Worte und ein gerechtes Urteil... Ich gebe dir die Stellung als oberster Richter in Kufah im Iraq."

Dies ist islamische Gerechtigkeit. Ein gewöhnlicher Beduine bringt den Kalifen vor Gericht, entscheidet zu welchem Richter gegangen wird und der Kalif akzeptiert die Entscheidung des Richters wohlwollend. Wie auch immer, dieser Führer war kein gewöhnlicher Mann, sondern derjenige über den der Prophet, sallallaahu ‘alayhi wa sallam, (möge Allaah seine Erwähnung erhöhen) sagte: "O Allaah ! Mache den Islam siegreich durch (das Muslim werden) von einem der beiden 'Umar ."
'Umar, möge Allah mit ihm zufrieden sein, hat dem Beduinen nicht gedroht oder seine Macht missbraucht, weder hat er dem Beduinen gesagt, dass er seine Autorität verletzt habe, noch dass er auf ihn zurückkommen werde. Nein, 'Umar hat den Entscheid des Richters mit aller Bescheidenheit akzeptiert.

'Umar, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, anerkannte dass das Pferd gesund gewesen war, als er es genommen hatte und er akzeptierte das Urteil, damit machte er den Fall zu einem immerwährenden Beispiel der islamischen Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit des Richters bewog 'Umar, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, dazu ihn zum Richter von Kufah zu ernennen. Er belohnte den Richter für seine Gerechtigkeit und Fairness und sperrte ihn nicht dafür ein, dass er gegen ihn geurteil hatte, wie es manche Führer möglicherweise getan hätten in der gegenwärtigen sogenannten 'Demoktratie'.

Ein anderes Beispiel für Schurayhs Gerechtigkeit.
'Ali bin Abi Talib, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, verlor ein Schild das ihm sehr lieb war und fand es später in den Händen eines nicht-muslimischen Bürgers, der es in einem der Märkte von Kufah am verkaufen war. Als er es sah sagte 'Ali, möge Allaah mit ihm zufrieden sein: "Dies ist mein Schild, welches von meinem Kamel runtergefallen war in der Nacht so und so, zu dieser und dieser Zeit." Der Mann antwortete: "Nein, dies ist mein Schild in meiner Hand." 'Ali antwortete: "Nein, es gehört mir, da ich es niemals verkauft oder jemandem gegeben habe."

Der Mann willigte ein einen Richter entscheiden zu lassen, welchen 'Ali akzeptierte. Sie gingen zu Schurayh, der 'Ali nach seiner Seite der Geschichte fragte. 'Ali, möge Allaah mit ihm zu frieden sein, sagte, dass das Schild ihm gehöre und dass er es bei diesem Mann gefunden habe, es war von seinem Kamel gefallen und er hatte es nie verkauft oder jemandem gegeben. Der Richter wandte sich dem anderen Mann zu und fragte nach seiner Geschichte. Der Mann sagte, dass er 'Ali,, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, nicht der Lüge bezichtigte, aber dass das Schild ihm gehöre, da es in seinen Händen war.

Schurayh wandte sich 'Ali zu, sagend: "Ich glaube dir. Aber wir brauchen die Aussage von zwei Zeugen um deiner Geschichte Rückhalt zu geben." 'Ali, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, sagte, dass da sein Gehilfe Qanbar und sein Sohn Al-Hassan, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, waren, zu welchem der Mann antwortete, dass ein Sohn nicht zu Gunsten seines Vaters bezeugen kann. 'Ali sagte: "O Gott. Ein Mann, dem das Paradies versprochen wurde kann nicht als Zeuge tätig sein ! Hast du nicht gehört, dass der Prophet, sallallaahu ‘alayhi wa sallam, gesagt hatte, dass Al-Hassan und Al-Hussayn, möge Allaah mit ihnen zufrieden sein, die Meister der Jungen des Paradieses sind ?" Schurayh sagte: "Ja, habe ich. Aber ein Sohn kann nicht für seinen Vater Zeugnis ablegen."
Dann wandte 'Ali sich dem Mann zu und sagte: "Nimm das Schild, denn ich habe keine anderen Zeugen."

Der Mann, der ein Nicht-Muslim war, sagte dann: "O 'Ali, das Schild gehört dir. Was für eine grossartige Religion ! Ich kann 'Ali verklagen und einen Richter bekommen, der eine Entscheidung zu meinen Gunsten fällt ! Ich erkläre mich selbst zum Muslim." Er erzählte dem Richter, dass er der Armee gefolgt war und gesehen hatte, dass das Schild heruntergefallen war und er es aufgehoben hatte. 'Ali, möge Allaah mit ihm zufrieden sein, sagte dem Mann dann, dass er das Schild behalten solle und er gab ihm ausserdem ein Pferd. Bald danach wurde der Mann unter der Führung 'Alis gesehen, die Al-Kharajites (Dissenter) bekämpfend. Sind diese zwei Beispiele nicht genug für uns, um diesen grossartigen Männern zu folgen ?

Quelle: www.islamweb.net

janameryem2009
06-07-2009, 11:07 AM
s.a!!! maschallah sehr schöne geschichten schwester....ja durch diesen tollen karakter maschallah die die muslime in der damaligen zeit hatten haben die ungläubigen oft mals erkannt das dies der richtige weg ist supanallah sehr sehr schön!!!! wa selam